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FREUNDE DES BALLETTZENTRUMS HAMBURG
TERMINE & NEWS

 
Für unsere Vereinsmitglieder bieten wir exklusive Veranstaltungen an, bei denen sie das HAMBURG BALLETT und seine Ballettschule hautnah erleben können. Über diese Termine sowie unsere Benefiz-Veranstaltungen informieren wir Sie aktuell hier.

 

20 JAHRE "YONDERING"!
Foto: Holger Badekow

Die Vorstellung von "Erste Schritte" am 4. Juli 2016 in der Hamburgischen Staatsoper wartete mit einem ganz besonderen Ereignis auf: Zur Feier des 20-jährigen Jubiläums von John Neumeiers Ballett "Yondering" brachten die Ballettschüler aus den Theaterklassen VII und VIII gemeinsam mit Schülern aus fünf der renommiertesten Ballettschulen der Welt diese Choreografie in internationaler Besetzung auf die Bühne. Eingeladen waren die National Ballet School of Canada, die École de Danse de l’Opéra de Paris, die San Francisco Ballet School, die Dutch National Ballet Academy sowie die Houston Ballet Academy.

Der festliche Abend, unter der Moderation des Chefchoreografen und Ballettintendanten, wurde mit "Wir danken", choreografiert von den Ballettpädagogen der Ballettschule, und mit John Neumeiers "Eine Reise durch die Jahreszeiten" eingeläutet. Im zweiten Teil präsentierten die Gast-Ballettschulen charakteristische Beispiele aus ihrem Repertoire. Als Höhepunkt war die Jubiläumsaufführung von "Yondering" zu erleben.

Das Ballett "Yondering" kreierte John Neumeier im Februar 1996 zusammen mit Schülern der National Ballet School of Canada in Toronto. Eigentlich sollte nur eine kurze, zehnminütige Choreografie für acht Schüler entstehen, doch der kreative Schwung, der sich entfaltete, mündete in einem Dreiunddreißig-Minuten-Stück für bis zu vierzig Tänzer. Die Uraufführung fand am 16. Mai 1996 mit der Ballettschule des Hamburg Ballett in Hamburg statt, gefolgt von der Premiere in Toronto am 29. Mai 1996.

Der Titel Yondering", ein alter amerikanischer Ausdruck aus der Pionierzeit, bedeutet, eine Grenze zu überschreiten und sich auf Abenteuer, auf das Unbekannte einzulassen. Die musikalische Inspiration schöpfte John Neumeier aus Stephen Fosters im 19. Jahrhundert komponierten, hochromantischen Liedern von Liebe und Naturverbundenheit.

Die Choreografie ist episodenartig rund um sieben Lieder aufgebaut und enthält Elemente amerikanischer Folklore und des Square Dance wie auch von John Neumeiers ganz eigenem choreografischem Stil. Thematisch erkundet das Ballett die Unschuld und Abenteuerlust der Jugend, wobei es zugleich auf subtile Art und Weise ihren Verlust andeutet.

John Neumeier erläutert seine Sicht auf die tänzerische Umsetzung der Choreografie: "Der große Erfolg des Balletts geht auf seine Interpretation durch enthusiastische, energetische und idealistische junge Eleven zurück. Daher sollte dieses Ballett nur von Tanzschülern getanzt werden: von Eleven aus den besten Schulen."

Das Ballett "Yondering" befindet sich im Repertoire der National Ballet School of Canada, der École de Danse de l'Opéra de Paris, der Royal Ballet School in London und der San Francisco Ballet School. In der kommenden Spielzeit werden auch die Dutch National Ballet Academy sowie die Houston Ballet Academy die Choreografie in ihr Repertoire aufnehmen.

Im Rahmen des Yondering-Jubiläums fanden Meisterklassen und eine Gesprächsrunde mit den Direktoren und Ballettpädagogen der beteiligten Ballettschulen statt − mit dem Ziel, den fachlichen und kulturellen Austausch zwischen den Schulen zu fördern und auszubauen sowie Impulse für eine intensivere Zusammenarbeit zu geben.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Mitgliedern, die durch ihre großzügigen Spenden diese unvergessliche Jubiläumsaufführung von "Yondering" überhaupt möglich gemacht haben.

Foto © Kiran West

DANKESCHÖN BRIEFE
Foto: Golfclub Hamburg Walddörfer

Jedes Jahr im Sommer reisen zwei Schülerinnen oder Schüler der Ballettschule des Hamburg Ballett nach Kanada und nehmen dort an einem Sommerkurs teil. Im Gegenzug besuchen im Herbst Schüler der Canada’s National Ballet School das Ballettzentrum in Hamburg und nehmen an Training und Proben der Ballettschule teil. Möglich wird dieser Austausch durch die finanzielle Unterstützung des Vereins Freunde des Ballettzentrums Hamburg e.V. Die Schülerinnen Chiara Ruaro und Airi Suzuki, beide aus der Theaterklasse VII, waren in diesem Jahr mit dabei und berichten uns von ihren Erfahrungen und Erlebnissen in Toronto:

Liebe Freunde des Ballettzentrums,
ich möchte mich sehr herzlich bei allen Lehrern, den Freunden des Ballettzentrums und der Verwaltung bedanken, die mir die wunderbare Gelegenheit gegeben haben, nach Kanada zu fliegen und am Sommerkurs an der National Ballet School of Canada teilnehmen zu können. Ohne Ihren Beitrag wäre das alles nicht möglich gewesen!
Die Reise war sehr gut organisiert und ich durfte im Internat der Ballettschule wohnen. Meine Erfahrung an der National Ballet School of Canada ist wunderbar gewesen: Ich habe viele verschiedene Unterrichtsstunden gehabt, die alle sehr interessant und herausfordernd waren. Ich habe mit unterschiedlichen Methoden arbeiten können und dabei auch viel Neues gelernt. Alle Lehrer und Schüler sind immer herzlich und nett gewesen.
Ich habe Bekanntschaften mit Schülern aus der ganzen Welt machen können, meine Kenntnisse dadurch vermehrt und meine Seele anderen Menschen gegenüber geöffnet. Die Zeit, die ich dort verbracht habe, hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht.
Diese Erfahrung hat mir geholfen als Tänzerin und als Person zu wachsen. Sie hat mich inspiriert und dazu motiviert, weiterhin an der Ballettschule des Hamburg Ballett und in der Ballettwelt mein Bestes zu geben. Ich bedanke mich sehr dafür!
Ich hoffe, dass ich in meinem Leben immer wieder Erfahrungen wie diese sammeln kann und großzügige Menschen wie Sie kennen lerne, die an mich glauben.
In Dankbarkeit,
Chiara Ruaro

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Im Sommer 2016, meine Klassenkameradin Chiara und ich hatten die wunderbare Gelegenheit, an einem vier-wöchigen Summer School von Canada's National Ballet School (NBS) teilzunehmen. Während dieser Zeit hatte ich eine sehr wertvolle Erfahrung, von tollen Lehrern und auch von talentierten Schülern zu lernen.
Der Unterricht fing morgens an und endete am nachmittags, oder manchmal sogar abends. Der tägliche Plan bestand von Ballett, Pointe und Klassische Variationen, Pooltraining, und Modern oder Improvisation. Weil Chiara und ich da als Austauschschülerinnen waren, waren wir in einer Klasse mit den anderen Austauschschülerinnen von ungefähr unserem Alter und den Schülerinnen von NBS. Ich musste mich an den Unterricht gewöhnen aber nach einiger Zeit konnte ich den Moment genießen und so viel wie möglich einnehmen.
Der Pooltraining-Unterricht war sehr schwierig für mich, weil ich niemals solche Übungen gemacht hatte. Es gab Übungen wie Vorwärtsrennen im tiefen Wasser, ohne dass die Füße den Boden berührt. Der Unterricht war anstrengend aber das erlaubte mich, meine Ausdauer aufzubauen, deswegen war das sehr hilfreich.
Modern und Improvisation Klassen waren interessant. Ich hatte Improvisation für die erste zwei Wochen, wo ich viele Improvisationstechnik lernte, ausübte, und Räte bekam. Ich hatte niemals Improvisation-Unterricht genommen, deshalb war das nicht einfach aber war auch faszinierend. In Modern-Unterricht lernte ich andere Techniken von denen, die ich in der Ballettschule des Hamburg Balletts lerne.
Am Ende des Programms gab es eine kleine Vorstellung von Schülert-Choreografien. Chiara und ich konnten in dieser Vorstellung teilnehmen, aber wir waren in unterschiedlichen Stücken. Ich war erstaunt über was die Schüler beide jünger und älter als ich choreografierten, und ich wurde sehr inspiriert von ihnen.
Dieses Summer School war eine fantastische Erfahrung, wo ich die Chance hatte, mein Tanzen zu verbessern, unterschiedliche Technik zu lernen, und neue Freunde zu machen, und ich bin sehr dankbar zu allen Personen, die das ermöglichte.
Airi Suzuki

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Dear Friends of the Ballettzentrum of Hamburg,
I would like to thank you for all the support you've been giving to me in this important stage of my live as a dance pupil.
Without your support I wouldn't be able do remain or even come to Germany and the Ballettzentrum of Hamburg.
I thank you with all my heart and fellings!
Diogo Rodrigues Maia

Foto: Chiaro Ruaro im Ballettsaal der Canada’s National Ballet School

INTERMEZZO-GALA VIII im Rathaus

Tanzend "Danke!" sagten am Abend des 25. September 2015 rund 120 Schülerinnen und Schüler der Ballettschule, die Solisten und das Ensemble des Hamburg Ballett und die acht Tänzerinnen und Tänzer des Bundesjugendballett bei unserer achten "Intermezzo-Gala". Der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg Olaf Scholz lud zu diesem festlichen Anlass unter der Schirmherrschaft von Kultursenatorin Prof. h. c. Barbara Kisseler in den Großen Festsaal des Rathauses ein. "Der Senatsempfang ist Anerkennung Ihrer Arbeit", wandte sich der Erste Bürgermeister Olaf Scholz in seiner Rede direkt an unsere 250 anwesenden Förderinnen und Förderer und lobte sie als „materielle und ideelle fürsorgliche Seite der tänzerischen Grazie“. Auch John Neumeier, der moderierend durch den Abend führte, bedankte sich mit den Worten: "Es ist für mich von unschätzbarem Wert, meinen Ballettnachwuchs nach Talent und nicht nach dem Kontostand der Eltern aussuchen zu können. Dafür bedanke ich mich von ganzem Herzen bei Ihnen allen!"

Schüler der Ballettschule, John Neumeier, Karin Martin und Olaf Scholz
Foto © Franziska Krug

 

 

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Karin Martin
Vorsitzende
E-mail

Caspar-Voght-Str. 54
D-20535 HAMBURG
 
T: (040) 21 11 88-16
F: (040) 21 11 88-17
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